Evangelisch rund um die Loreley

Von Lorch bis St. Goarshausen

Energiemission

Hier können sie eine Präsentation des Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung runterladcm4all.com.widgets.DownloadWidget en zum Thema Energiemission.

 

Klimaschutz

Stromverbrauch in der Kirche:

Heute stand mal wieder in der Kirche das Auslesen des Zählerstandes für den Stromverbrauch an. Man denkt der Verbrauch in so einem alten Gemäuer und mit einer elektrischen Heizung wäre hoch. Bei drei Sonntagen im Monat und Benutzung der Heizung in den kalten Monaten von Oktober bis April mit zusätzlichen Austausch der Leuchtkörper von Energiesparlampen aus 2000 gegen LEDs werden wir in Zukunft noch mehr sparen. Hier in Kaub kommen wir auf einem Verbrauch an Strom für Heizung und Licht von 761 KW/H. Bei einem Kilowattpreis von ca. 0.30€ macht dies ca. 228,30 € an Stromkosten jährlich. Und zwischen den Gottesdiensten haben auch noch andere Veranstaltungen wie Beerdigungen und Elternabende stattgefunden. Dabei läuft die Heizung und Licht ca. für 2 bis 3 Stunden. Ob in einer Winterkirche mit erhöhten Personalaufwand wegen dem Umräumen und der besonderen Atomsphäre Gerechtfertig ist, dies umzuräumen? Gerne können sie mit mir diskutieren darüber- siehe das Kontaktformular am Ende der Seite.

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Klimaschutz fängt klein an damit wir Gottes Schöpfung bewahren können und wir den zukünftigen Generationen etwas hinterlassen können. Kleine und Große Schritte können vor Ort begannen werden. Denn Klimaschutz bedeutet auch, das manche Produkte lokal gekauft werden und nicht weltweit, auch wenn sie fair gehandelt werden. Hier muss man einen Kompromiss finden.

Erst neulich habe ich einen Interessanten Artikel zum Thema Solarenergie gelesen. Würde man alle Dächer dieser Erde mit Solarmodulen bedecken, würde deutlich mehr Strom als benötigt wird, produrziert werden. Hier muss ich überlegen, wie wir als Kirche oder Gemeinde etwas tun könnten. Man hat sehr viele Dachflächen und Klimaschutz und Denkmahlschutz kann man in Einklang bringen. Doch meistens steht man sich gegenseitig im Weg oder es gibt politische Hürden.

Ich für mich kann sagen, das der Klimaschutz für mich als Sohn einer Pfarrerin klein anfängt über Elektromobilität oder hin zu einer Steckdosensolaranlage. So stellen wir nach und nach auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge in der Familie um oder haben uns so eine Solaranlage für die Sonnige Wand im Garten angeschafft. So eine Anlage deckt bei uns im Pfarrhaus die Grundlast an Strombedarf. So produzieren wir an Spitzentagen bis zu 3 KWH und sparen ca. 1Kg CO2 ein. Ein kleiner Schritt für mich, aber wenn das viele mehr machen würden, so kann man etwas großes erreichen.

Von Josua Keidel